Die Stiftungskonzerte
Einer von vielen Höhepunkten der jährlichen Festspiele ist das Stiftungskonzert, das in der Programmvorbereitung unter Einbeziehung der Stiftung geplant und vorrangig durch die Stiftung gefördert wird. Es handelt sich zumeist um "echte Perlen der Barockmusik", zuweilen auch (wie bei den Jubiläums-Festspielen 2021) um eine ganz besondere und einzigartige Performance der ausführenden Künstlerinnen und Künstler.
Nicht unerwähnt bleiben soll das persönliche Engagement derjenigen Menschen, die über einen konkreten Förderbertrag die Patenschaft für ein ganz bestimmtes Konzert übernehmen!
Die Konzerte seit 2015
2026 · Laurence Cummings & Rachel Brown
To Melt a Stony Heart
In der griechischen Mythologie wird der Musik am Beispiel des Sängers Orpheus eine geradezu göttliche Kraft zugeschrieben. Egal ob Mensch, Tier oder Gottheit, Orpheus‘ Schöngesang vermag die Gemüter zu bezaubern, Herzen und sogar Steine zu erweichen. Wie die menschliche Stimme verfügt auch die Flöte über Sensibilität und Wendigkeit, die es ihr erlauben, tiefste Empfindung nach außen zu kehren und in ätherischen Klang zu gießen, der an die Seele rührt.
Der britische Dirigent und Cembalist Laurence Cummings hat die Internationalen Händel-Festspiele eine Dekade lang bis 2021 geprägt. Nun kehrt er zurück nach Göttingen, gemeinsam mit der Barockflötistin Rachel Brown, und bringt Herzensmusik vom Frühbarock bis zur Vorklassik zum Erklingen – musizierend, deklamierend, singend –, um einem Orpheus gleich Herzen zu fesseln und vielleicht sogar Steine dahinschmelzen zu lassen.
Programm:
Rachel Brown: Song before Sunrise für Flöte solo
Louis Couperin: Prélude non mesuré D-Dur
Jacques Hotteterre: Prélude D-Dur aus L’art de préluder | Sarabande „Le Départ“ aus Suite e-Moll
Jean Baptiste Lully: Dans ces deserts paisibles aus La grotte de Versailles (LWV 39)
François Couperin: Le Rossignol en Amour für Cembalo solo
Jean-Féry Rebel: Les Éléments
Jean-Baptiste de Bousset: Pourquoi doux rossignol Arr. Jacques Hotteterre
Johann Sebastian Bach: Sonate e-Moll (BWV 1034)
André Campra: Les flots sentent la puissance aus Arion
Georg Friedrich Händel: Sinfonia – Cara sposa aus Rinaldo (HWV 7) | Sonate h-Moll (HWV 367b) für Flöte und Basso continuo | Minuet – Un momento di contento – Tornami a vagheggiar aus Alcina (HWV 34) | Ah mio cor – Verdi prati aus Alcina (HWV 34)
Johann Adolph Hasse: Sonate XI d-Moll
Christoph Willibald Gluck: Ballet des Ombres heureuses aus Orphée et Eurydice
Michel Corrette: Les Étoiles für Cembalo solo
Antonio Vivaldi: Sol da te aus Orlando furioso (RV 819)Sonntag, 24. Mai 2026 // 11:00 Uhr // Aula der Universität
Fotos: Alciro Theodoro da Silva
2026 · Oberlinger / de Sá / Ensemble 1700
Baroque Influencers – Händel und die Accademia dell’Arcadia
Bruno de Sá Sopran
Dorothee Oberlinger Blockflöten und Leitung
Ensemble 1700
Evgeny Sviridov Violine
Anna Dmitrieva Violine
Gabrielle Kancachian Viola
Vladimir Waltham Violoncello
Kit Scotney Kontrabass
Axel Wolf Laute
Olga Watts Cembalo, OrgelSie sind eine absolute Seltenheit: Männliche Sopranisten faszinieren mit ihrer natürlichen Sopranstimme. Im Unterschied zu Countertenören sind sie in der Lage, sowohl mit der Brust- als auch der Kopfstimme zu singen, ohne ins Falsett auszuweichen. Der brasilianische Sänger Bruno de Sá ist eine solche Ausnahmeerscheinung. Seine atemberaubend hohe Stimme präsentiert er mit einem bunten Strauß an Arien aus barocken Opern, die im Umfeld der Accademia dell’Arcadia entstanden. Neben Komponisten wie Alessandro Scarlatti, Giovanni Battista Bononcini und Arcangelo Corelli ist auch der in Italien hochgeschätzte Händel Teil dieses geheimen römischen Künstlerbundes aus barocken Influencern. Ein Repertoire, das wie gemacht ist für die als „Königin der Blockflöte“ bekannte Dorothee Oberlinger und ihr Ensemble 1700.
Programm:
Alessandro Scarlatti: Sinfonia avanti la Serenata „Clori, Dorino e Amore“ | Più non m'alletta e piace aus Il Giardino d’Amore (Venere e Adone) | Sinfonia aus Venere e Amore
Georg Friedrich Händel: Konzert Nr. 5 F-Dur (HWV 293) nach der Blockflötensonate HWV 369 | Qui l’augel aus Aci, Galatea e Polifemo (HWV 72) | Come nube aus Agrippina (HWV 6) | Tu del ciel ministro eletto aus Il Trionfo del Tempo e del Disinganno (HWV 46a)
Giovanni Battista Bononcini: Partir vorrei aus Polifemo | Ombra mai fu aus Xerse | Farfalletta che segue d’amor aus Polifemo
Alessandro Marcello: Konzert d-Moll für Oboe, arrangiert für Blockflöte
Franceso Barsanti: Jonny Faa
Arcangelo Corelli: Sonate op. 5 Nr. 10 F-Dur, arrangiert von Francesco GeminianiFreitag, 22. Mai 2026 // 19:00 Uhr // Aula der Universität
Fotos: Frank Stefan Kimmel
2026 · Shunske Sato & Shuann Chai
Berlin 1865 – Auf den Spuren von Joseph Joachim
Bereits im 19. Jahrhundert begeisterten sich Musikschaffende befeuert vom romantischen Zeitgeist für das eigentlich überkommene Repertoire Alter Musik. Während heutige Aufführungen in der Regel versuchen, historisch informiert dem Klang der Entstehungszeit nahezukommen, fragen der japanische Geiger Shunske Sato und seine Klavierpartnerin Shuann Chai danach, wie Barockmusik zur Zeit der Hochromantik interpretiert wurde und treten anhand eines authentischen Konzertprogramms von 1865 in die Fußstapfen von Joseph Joachim und Clara Schumann. Joachim, der selbst eine Zeit lang in Göttingen lebte, gehört zu den herausragenden Violinvirtuosen jener Zeit. Mit Clara Schumann verband ihn zeitlebens eine tiefe Freundschaft.
Prof. Dr. Wolfgang Sandberger führt durch dieses historische Kammerkonzert, das zeitlich von Tartinis trickreicher Teufelstriller-Sonate bis zu Robert Schumanns großer Violinsonate in d-Moll reicht.
Programm:
Ludwig van Beethoven: Sonate op. 30 Nr. 3 G-Dur
Georg Friedrich Händel: Suite Nr. 7 g-Moll (HWV 432)
Giuseppe Tartini: Sonate g-Moll „Trille du Diable“
Louis Spohr: Scherzo aus 6 Salonstücke op. 135
Robert Schumann: Sonate Nr. 2 d-Moll op. 121Sonntag, 17. Mai 2026 // 11:00 Uhr // Aula der Universität
Fotos: Alciro Teodoro da Silva
2025 · Congrats, Nic McGegan!
Arianna Vendittelli Sopran
Julia Kuhn Violine
Gabriella Jones Violine
Ildiko Ludwig Viola
Julien Barre Violoncello
Alex McCartney Theorbe
Nicholas McGegan Cembalo und musikalische LeitungNicholas McGegan ist ein Musikenthusiast. Er feiert Jazz-Klassiker genauso wie den Fado-Gesang, verehrt die Musik von Benjamin Britten und nostalgische Folksongs von Judy Collins. Am Pult aber zelebriert er Barockmusik. Auf der ganzen Welt gilt er als Experte für die Musik des 18. Jahrhunderts. 20 Jahre leitete er die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen. In seiner „deutschen Heimat“ feiert er seinen 75. Geburtstag und lädt dazu ein Kammermusikensemble mitsamt Sopranistin ein: Arianna Vendittelli verströmt Töne wie Rosenduft und zeigt, warum Antonio Vivaldi zu Lebzeiten auch für seine Opern so geschätzt wurde. Überschäumende Klänge, vitale Koloraturen.
Die Händel-Festspiele Göttingen hat Nicholas McGegan geprägt wie kein Zweiter. Händel steht nach wie vor im Zentrum seines künstlerischen Schaffens. Bereits im vergangenen Jahr kehrte McGegan zurück zu den Festspielen und sorgte mit Händels Oratorium Deborah für eine barocke Sternstunde.
Werke von Antonio Vivaldi und Georg Friedrich Händel
Montag, 19. Mai 2025 // 19:00 Uhr // Aula der Universität
Fotos: Alciro Teodoro da Silva
2025 · Los Otros mit Hille Perl
Reisen eines Gambisten – Mit Musik und Tanz auf den Spuren von E. C. Hesse
Die Gambe ist ein herrlich leises Instrument. Mit ihren farbenreichen, introvertierten Tönen vermag sie Gefühlsregungen nachzuspüren wie ein hochsensibles Stimmungsbarometer. Eine Blütezeit erlebte sie am Hofe des französischen Königs Ludwig XIV., doch auch andernorts in Europa schätzte und liebte man sie als unverzichtbares Instrument der Renaissance- und Barockzeit.
Mit Hille Perl folgt das Originalklangensemble Los Otros den Spuren des deutschen Gambenvirtuosen Ernst Christian Hesse. Dieser stand seit 1693 in den Diensten des Landgrafen von Hessen-Darmstadt, der ihn zu ausgedehnten Reisen ermutigte. So studierte Hesse bei seinen Pariser Starkollegen Marin Marais und Antoine Forqueray, traf Händel und Vivaldi und spielte auch deren Violinwerke auf seinem Instrument. So verwandelte er brillante Geigenvirtuosität in kristallin funkelnde Zärtlichkeit, mit Klängen wie aus Sternenstaub.
Werke von Marin Marais, Arcangelo Corelli, Georg Philipp Telemann, Antoine Forqueray, Jacques Cordier und Georg Friedrich Händel
Sonntag, 18. Mai 2025 // 11:00 Uhr // Aula der Universität
Fotos: Alciro Teodoro da Silva
2025 · Alon Sariel & Marcin Świątkiewicz
Prelude
Eine ungezwungene Lässigkeit und natürliche Eleganz, eine Leichtigkeit, hinter der alle aufgewendete Anstrengung verschwindet. So könnte man die italienische Idee der „sprezzatura“ umschreiben. Wer über sprezzatura verfügt, tritt souverän, stilsicher und unverstellt auf. Wie der junge Händel, der in seinen Zwanzigern einige Jahre in Italien verbringt und hier als Tastenvirtuose und Komponist gefeiert und bewundert wird. Mit Domenico Scarlatti soll er sich sogar einen musikalischen Wettstreit geliefert haben.
Alon Sariel und Marcin Świątkiewicz spüren dieser besonderen Italianità nach – mit reichlich sprezzatura und in der raren wie reizvollen Klangkombination aus Mandoline und Cembalo. Domenico Scarlatti hat eigens für eine solche Besetzung komponiert. Aber auch Händels Orgelkonzert Nr. 6 lässt sich kurzerhand zur schlankeren, wenn auch nicht weniger virtuosen Mandolinensonate umfunktionieren.
Werke von Georg Friedrich Händel, Alessandro und Domenico Scarlatti
Sonntag, 27. April 2025 // 15:00 Uhr // Reformierte Kirche
Foto: Michael Schäfer, Alciro Teodoro da Silva
2024 · Pierre Hantaï
Generation 1685
Pierre Hantaï fliegt die Musik einfach zu. Er sitzt auf dem Klavierstuhl und lauscht in den Konzertsaal hinein. Je nach Atmosphäre, je nach Publikum spielt er dann Scarlatti-Sonaten in F-Dur, d-Moll oder weiß der Kuckuck!
Zugeflogen ist ihm auch die Musik von Bach. Als Zehnjähriger hörte er Aufnahmen des niederländischen Cembalisten Gustav Leonhardt, in den Siebzigern Pionier der historisch informierten Spielweise, und griff daraufhin begeistert selbst in die Tasten. Heute ist Hantaï einer der großen Cembalo-Virtuosen. Einen Hauch französischer Eleganz und hintersinnigen Witz hat er immer in den Fingern, wenn er sie in den Werken von Scarlatti, Händel und Bach durch ganz Europa tänzeln lässt. Hantaï bringt diese Musik zum Leuchten, als stünde die Generation der 1685 Geborenen erst jetzt in ihrer Blütezeit.
Werke von Domenico Scarlatti, Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach
Sonntag, 19. Mai 2024 // 11.00 Uhr // Aula der Universität Göttingen
Foto: Jean-Baptiste Millot
2024 · Dorothee Oberlinger & Erik Bosgraaf
Fünfzig Flügelschläge pro Sekunde schaffen Kolibris im Schwirrflug. Das ist schneller als man gucken kann, weshalb das Flattern zwar nicht sicht-, aber hörbar ist – als bienenartiges Brummen. Dorothee Oberlinger und Erik Bosgraaf, zwei der größten Blockflötenvirtuos:innen unserer Tage, imitieren das Phänomen in ihrem Konzert mit dem ziemlich aufgeweckten Schlaflied für einen Kolibri von Zeitgenosse Markus Zahnhausen. In Sachen Virtuosität stehen die beiden den flinken Vögelchen übrigens in nichts nach: Ihre Finger sausen über die Grifflöcher, dass es einem den Atem verschlägt.
Daneben birgt ihr Duo-Programm auch träumerische Melancholie, etwa ein Arrangement von Händels berühmter Arie Lascia ch’io pianga. Zusammen mit Moderationen beider verspricht der Auftritt farbenfroh und federleicht zu werden – wie gemacht fürs diesjährige Festival-Kaleidoskop.
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Jacob van Eyck, Giuseppe Giamberti, Erik Bosgraaf, Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, Giuseppe Sammartini, Markus Zahnhausen
Sonntag, 12. Mai 2024 // 11:00 Uhr // Aula der Universität Göttingen
Fotos: Alciro Theodoro da Silva, Henning Ross
2023 · Nils Mönkemeyer
Eine Szene in tiefem Blau zeigt das Gemälde „Abend am Fenster“ von Marc Chagall. An den Bildrand schmiegt sich ein Liebespaar, beobachtet vom fahlen Mond und einem tanzenden Hahn. Das Kunstwerk inspirierte Konstantia Gourzi zu einer Komposition für Viola solo und Glöckchen, die der Spieler mit dem Fuß bedienen muss.
Mit ihrer Musik entführt die griechische, in Deutschland lebende Komponistin in Zauberwelten, die farbenreich und fantasievoll klingen. So auch die „Sängerin der Komischen Oper“ nach einem Bild von Paul Klee – das erste von mehreren Stücken, die sie für Nils Mönkemeyer geschrieben hat.
Der Bratschist kombiniert in diesem Konzert die Werke von Gourzi mit sinnlichen, barocken Sonaten und Fantasien; von den virtuosen Geigern Arcangelo Corelli und Nicola Matteis sowie vom Musiksammler William Flackton. Und natürlich Händel: seine berühmten Sonaten für Blockflöte erklingen hier in einer Bearbeitung für Viola und Barockensemble.
Freitag, 26. Mai 2023 // 19:00 Uhr // Aula der Universität Göttingen
Foto: © Irene Zandel
2022 · L’Apothéose
»Der brauchbare Virtuose«
Georg Friedrich Händel steht wie kaum ein anderer Komponist des 18. Jahrhunderts für die Idee des musikalischen Kosmopoliten: Er wurde in Deutschland ausgebildet, reiste nach Italien, was zugleich prägend für ihn war, und ließ sich schließlich in London nieder, wo er Kammermusik und Opern in italienischer Sprache komponierte und mit Oratorien in englischer Sprache triumphierte. Angesichts seiner umfassenden Erfahrung war Händel ein musikalischer Weltbürger und Polyglott, der in verschiedenen Gattungen und Stilen zu Hause war und sie meisterhaft miteinander zu verbinden verstand.
Das Programm des mehrfach ausgezeichneten spanischen Alte-Musik-Ensembles L’Apothéose, das seit einiger Zeit für Furore auf den internationalen Konzertpodien sorgt, führt uns durch die Stationen von Händels Lebens und reflektiert diese mit seiner und der Musik von Zeitgenossen.
Sonntag, 15. Mai 2022 // 11:00 Uhr // Aula der Universität Göttingen
Programm:
Georg Friedrich Händel: Sonate Nr. 1 A-Dur (HWV 396)
Reinhard Keiser: Triosonate D-Dur
Arcangelo Corelli: Sonate op. 5 Nr. 5 g-Moll für Violine und Basso continuo
Georg Philipp Telemann: Sonata prima A-Dur 43:A1
Georg Friedrich Händel: Sonate Nr. 1 h-Moll (HWV 386b)
Friedrich Wilhelm Zachow: Capriccio d-Moll
Johann Mattheson: Sonate Nr. 10 A-Dur für Flöte und Basso continuo aus Der brauchbare Virtuoso
Georg Friedrich Händel: Sonate Nr. 2 D-Dur (HWV 397)Bildquelle: © Marcos Geser
2021 · Laurence Cummings
Laurence Cummings in Concert
Dieses Konzert markiert das Ende einer Ära. Denn obwohl wir hoffen, dass er uns auch in Zukunft aktiv begleitet: Als Künstlerischer Leiter unserer Festspiele sitzt Laurence Cummings zum letzten Mal am Cembalo – und verleitet Sie zu emotionalen Höhenflügen.
Dabei widmet er sich einer ganz besonderen Opernproduktion: Muzio Scevola. Im Jahr 1721 wurden gleich drei Komponisten mit ein und derselben Opernproduktion beauftragt: Filippo Amadei widmete sich dem ersten, Giovanni Battista Bononcini dem zweiten, Georg Friedrich Händel schließlich dem dritten Akt. Anhand ausgewählter Arien erzählt Laurence Cummings die Liebesgeschichte zwischen Muzio Scevola und Clelia.
2018 wurde das hier zu erlebende Festspiel-Cembalo mit Fördermitteln unserer Stiftung komplett restauriert. Das Konzert können Sie nachhören im »Video-Portal der Händel-Festspiele
Bildquelle: © Alciro Theodoro da Silva
2019 · Stefan Temmingh & Margret Köll
»Lieder ohne Worte«
Konzert anlässlich des 15jährigen Jubiläums der Stiftung Internationale Händel-Festspiele GöttingenDas Duo-Programm "Lieder ohne Worte" des Blockflötisten Stefan Temmingh und der Harfenistin Margret Köll ist durch und durch von Gesang inspiriert. Das Repertoire ist weit gespannt und reicht von Arien und Liedern des italienischen Früh- und Hochbarock bis in die Klassik hinein – mit Liedern von Gluck, Mozart, Schubert und Mendelssohn sowie virtuosen Variationszyklen, die ursprünglich für Czakan (eine Art Blockflöte) von weniger bekannten Komponisten wie Scheindienst oder Küffner komponiert wurden.
Für seine CD-Projekte erhielt Stefan Temmingh mehrere der international renommiertesten Auszeichnungen, beispielsweise den ECHO Klassik, den International Classical Music Award, die "Editor's Choice" des Grammophone Magazins sowie den "Diapason d'or".
Margret Köll spielt die ganze Bandbreite an historischen Harfen und eröffnet uns eine sinnliche Klangwelt, die glitzert, funkelt und betört. In Ihren Konzerten glänzt sie durch technische Perfektion und Hingabe an die Musik – zu erleben beispielsweise 2017 beim Eröffnungskonzert der Elbphilharmonie in Hamburg.
Bildquellen: © Armin Linke (Köll), Stefan Temmingh
2018 · Midori Seiler
Midori Seiler
Das Klassikmagazin Fono Forum nennt sie „eine der profiliertesten und vielseitigsten Geigerinnen der Barockszene“. Die „Geigerin mit Freiheitsdrang“ steht im Mittelpunkt des Stiftungskonzerts 2018. Gemeinsam mit dem Cembalisten Christian Rieger gastiert sie am Sonntag, 20. Mai 2018 in der Aula der Universität Göttingen im Rahmen der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen 2018.
Das Stiftungskonzert ist eine explizit durch die Konzertpaten der Stiftung realisierte Veranstaltung der Festspiele und findet jährlich im Rahmen der Händel-Festspiele statt.
Bildquelle: © MaikeHelbig
Wir bedanken uns bei den Konzertpaten für das Stiftungskonzert 2018:
- Dr. Wolfgang-Gerhard und Regine Elias
- Monika Schmidt-Dold
- Renate Lehrke-Pinnow
- Karl Lehrke
- Rüdiger Freiherr Grote
2017 · Hélène Schmitt
Hélène Schmitt: Rosenkranz-Sonaten
Die Violinistin Hélène Schmitt ist der Star des diesjährigen Stiftungskonzerts der Händel-Festspiele. Zahlreiche Auszeichnungen durch internationale Musikpreise sprechen für sich: Als renommierte Barockgeigerin begeistert sie ihr Publikum weltweit. Beim Stiftungskonzert am Sonntag, 21. Mai 2017 entführte Hélène Schmitt die Musikliebhaber in Göttingen in die unvergleichliche Welt der Barockmusik.
Das Stiftungskonzert findet jährlich im Rahmen der Händel-Festspiele statt. Mit der Künstlerin Hélène Schmitt ist es in diesem Jahr gelungen, das Stiftungskonzert hochkarätig zu besetzen und einen besonderen Akzent im Festspielprogramm zu setzen. Das Stiftungskonzert ist eine explizit durch die Konzertpaten der Stiftung realisierte Veranstaltung der Festspiele.
Bildquelle: © GuyVivien
Wir bedanken uns bei den Konzertpaten des Stiftungskonzerts 2017:
- Dr. Wolfgang-Gerhard und Regine Elias
- Sigrid Jacobi
- Renate Lehrke-Pinnow
- Monika Schmidt-Dold
2016 · Camerata Bachiensis
Camerata Bachiensis: Bach begegnet Händel
Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach: Zwei Genies, die sich zu Lebszeiten nie persönlich kennenlernten. Alle Treffen scheiterten. Doch ihrer beider Musik lernte sich umso mehr kennen. Händel und Bach inspirierten und beeinflussten sich gegenseitig.
Camerata Bachiensis ist der Ausdruck dieser gegenseitigen Inspiration und wir freuten uns sehr, die Besucher der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen im Rahmen des Stiftungskonzerts 2016 mit ihnen gemeinsam in diese verbundene Welt von Händel und Bach entführen zu dürfen.
Bildquelle: Justyna Andrzejewska - cameratabachiensis.com
2015 · Maurice Steger
Maurice Steger: La Pastorella
Der britische Independent bezeichnete Maurice Steger als ‚The world’s leading recorder player‘. Im Rahmen des Stiftungskonzert 2015 trat der „Paganini der Blockflöte“ bei den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen auf und beschwörte mit Meisterwerken von Vivaldi, Händel u. a. den Zauber der Natur – Musik voller Sinnlichkeit, Ausgelassenheit und Melancholie.
Bildquelle: © MolinaVisuals



























