Sie ist als Interpretin der Werke von Bach, Händel und Mozart nicht nur der Liebling des Festspielpublikums, sondern auch auf der ganzen Welt bekannt. So schrieb der Boston Globe über sie, das Publikum hänge bei Labelles Auftritt „an jeder einzelnen Note“. Ihr Göttinger Debüt im Jahr 1997 war eine berauschende Magdalena, ihre Darstellung der Medea in Nicholas McGegans Abschiedsproduktion Teseo 2011 ist unvergessen.

Nach sechs Jahren kehrt die kanadische Sopranistin Dominique Labelle endlich zurück nach Göttingen. Unter der Leitung von Laurence Cummings wird sie gemeinsam mit dem FestspielOrchester Göttingen das diesjährige Galakonzert gestalten. Im Zentrum des Programms steht die dramatische Kantate Ino von Georg Philipp Telemann. Werke von Händel und C. P. E. Bach runden das Programm ab.

Die Stiftung Internationale Händel-Festspiele Göttingen dankt Leni und John Honsaker.

Datum: 13. Mai 2015, 19.30 Uhr
Ort: Stadthalle Göttingen

Dauer: ca. 2,5 Stunden

Das Galakonzert mit Dominique Labelle wird von NDR Kultur aufgezeichnet und am 18. Juni 2017, 11.00 Uhr gesendet.

Dominique Labelle
Sopran

FestspielOrchester Göttingen

Laurence Cummings
Cembalo und Leitung

Georg Philipp Telemann (1681–1767)
Ouvertüre D-Dur (TWV 55:D17)
für zwei Trompeten, Streicher (ad. lib. zwei Ob, Fag) und Basso continuo

Georg Friedrich Händel (1685–1759)
Come nembo che fugge col vento
aus Il trionfo del Tempo e del disinganno (HWV 46a)

Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788)
Sinfonie e-Moll (Wq. 178 )
für zwei Flöten, zwei Oboen, zwei Hörner, Streicher und Basso continuo

Georg Friedrich Händel
O sleep, why dost thou leave me?
aus Semele (HWV 58)

Pause

Georg Philipp Telemann
Conclusion e-Moll (TWV 50:5)
für zwei Flöten, Streicher und Basso continuo
Sinfonia
aus Musique de table

Ino (TVWV 20:41)
Cantata drammatica